Rohrinnensanierung - Rechtmäßigkeit
 
Im Jahr 2011 hatte sich das Amtsgericht Köln mit dem Fall einer Rohrinnensanierung mittels Epoxidharz beschäftigt und war zu dem Ergebnis gelangt, das s diese zu einer Mietminderung wegen eines Mietmangels führen könne, weil nach ihr kein Trinkwasser mehr aus der Leitung käme. Das Amtsgericht Bad Dürkheim kommt in einem aktuellen
Fall zum gegenteiligen Ergebnis. Das Amtsgericht Bad Dürkheim hat entschieden, dass eine Rohrinnensanierung nicht zur Mietminderung berechtigt (AZ l C 222/12 v. 12.7.12). Eine Mieterin hatte die Miete um 20 Prozent gekürzt, weil das Amtsgericht Köln vor über einem Jahr erklärt hatte, nach Rohrinnensanierung stehe kein einwandfreies Trinkwasser zur Verfügung. Ihr Vermieter, der gerade für die von der Trinkwasserverordnung geforderte Sanierung der maroden Leitungen viel Geld in die Hand genommen hatte, wollte das nicht akzeptieren und klagte. Mit Erfolg, denn die Mieterin gab, nachdem Untersuchungen die trinkwasserkonforme Rechtmäßigkeit der Innensanierung bestätigt haben, nach. Offenbar hatte ihr Anwalt - immerhin Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht - geraten, die berechtigte Forderung des Vermieters anzuerkennen. Trinkwasserqualität auch nach Rohrinnensanierung gegeben Rechtsanwalt Dr. Ulrich Repkewitz, der den
Vermieter vertreten hat: „Statt Ängste der Vermieter vor einer Rohrinnensanierung zu schüren, gilt es, unberechtigten Mieterforderungen entgegenzutreten. Nach ordnungsgemäßer Rohrinnensanierung erhält der Mieter Wasser, das der Trinkwasserverordnung entspricht. Das ist vor der Sanierung oftmals nicht der Fall. Und wer in seiner Wohnung ordnungsgemäß mit Trinkwasser versorgt wird, hat die volle Miete zu zahlen." Urteil des AG Köln stützte sich auf Populärmeinung Dem Ganzen vorausgegangen war ein mit gravierenden Mängeln behaftetes Urteil des AG Köln vom 24.4.2011 (s. Kommentar in ZMR 2012.25 ff von Univ.-Prof. Dr. jur. Hans-Werner Laubinger und Uwe Kühn, Göppingen), das einem Mieter eine Mietminderung zugesprochen hatte. Das Gericht hatte weder das Wasser noch die verwendeten Beschichtungsmaterialien durch einen Gutachter überprüfen lassen. Es hatte sich lediglich auf die „Populärmeinung" eines ungeprüften Wikipedia-Artikels bzw. dessen unbekannten Verfasser gestützt. Damit ist nun wiederholt festgestellt, dass durch eine fachgerecht durchgeführte Innensanierung, zum Beispiel laut den technischen Regeln des Verbandes der Rohrinnensanierer - VDRI e.V., ein marodes Trinkwasserleitungssystem, das vorher der Trinkwasserverordnung nicht mehr entsprach, nach der Rohrinnensanierung mittels Epoxidharzbeschichtung wieder allen gesetzlichen, technischen und folglich gesundheitlichen Anforderungen genügt. 
Verband der Rohrinnensanierer e. V.
info@vdri-ev.de
BVI-Magazin 05-2012 Seite 21
 
 
Ein Vergleich, der sich lohnt
 
 

Unser Beispiel ist typisch, ein Haus, Baujahr 1976, die Wasserleitungen sind aus verzinkten Rohren und Kupferrohren, das Problem in vielen Fällen Rost, Druckabfall und Lochfraß, da heißt es dies frühzeitig zu erkennen und zu agieren. Es gibt mehr als eine Möglichkeit der Sanierung. Neben der herkömmlichen Methode, sprich Aufstemmen der Wände und Austauschen der Rohre gibt es spezielle Verfahren mit denen Wasserleitungen in der Wand saniert werden können. Denn die Angst bei herkömmlichen Sanierungen vor zu großem Aufwand und Verschmutzung des Eigenheims ist berechtigt, da damit umfangreiche Schönheitsreparaturen von Maurern, Gipsern und Malern verbunden sind. Eine geradezu komfortable Lösung ist das erprobte

Verfahren der Trinkwasserleitungssanierung mittels industrieller Verfahrenstechnik: Die Sanierung der Wasserleitungen erfolgt strangweise über x-beliebig viele Stockwerke.
Im ersten Schritt wird ein geschlossenes System erzeugt, die Inkrustierungen werden mit pneumatischer Warmluft getrocknet. Im darauf folgenden Arbeitsgang werden aus einem Gemisch aus Luft und abrasivem Material die Wasserleitungen schonend gesäubert. Danach werden die metallisch blanken Rohre mit dem speziell entwickelten Beschichtungsmaterial gegen Innenkorrosion ausgekleidet. Dieses entspricht dem Stand der Technik und wird heute insbesondere im Bereich der Lagerung von flüssigen Lebensmitteln wie z.B. Trinkwasser, Fruchtsäfte und Milchprodukte eingesetzt.
Das erprobte Verfahren kann sowohl bei verzinkten Wasserleitungen als auch bei Kupferleitungen angewandt werden. Der leistungsstarke Maschineneinsatz stellt unter der Leitung geschulter Mitarbeiter eine exzellente Qualität sicher.
 
 
Mit einer Welle
 
 
 

Bei Lochfraß, Rost und Druckabfall:
in einem Zug Wasserleitungen mit erprobtem
System sanieren

Treten Lochfraß, Rost und Druckabfall in Trinkwasserleitungen auf, ist dem nur schwer bei zu kommen. In der Regel liegen die Wasserleitungen unter Putz und die Hausbesitzer und Bewohner stehen meist vor einem großen Problem: eine aufwendige Sanierung. Bei einer herkömmlichen Sanierung mit Aufstemmen der Wände wird meist etappenweise über die Stockwerke hinweg gearbeitet. Das verursacht Lärm, Schmutz und kostet viel Nerven. 
Eine geradezu komfortable Lösung ist das erprobte D+D Verfahren der Trinkwasserleitungssanierung:
Die Sanierung der Wasserleitungen erfolgt strangweise über x-beliebig viele Stockwerke ohne die Wände oder Badezimmerfliesen aufzubrechen. Das ist insbesondere in Mehrfamilienhäusern sehr hilfreich. Je nach Objektgröße erfolgt eine Sanierung in nur wenigen Tagen – quasi in einer Sanierungswelle. 


 

Im ersten Schritt wird ein geschlossenes System erzeugt, die Inkrustierungen werden mit pneumatischer Warmluft getrocknet. Im darauf folgenden Arbeitsgang werden aus einem Gemisch aus Luft und abrasivem Material die Wasserleitungen schonend gesäubert. Danach werden die metallisch blanken Rohre mit dem speziell entwickelten Beschichtungsmaterial gegen Innenkorrosion ausgekleidet.
Das erprobte Verfahren kann sowohl bei verzinkten Wasserleitungen als auch bei Kupferleitungen angewandt werden. Der leistungsstarke Maschineneinsatz stellt unter der Leitung geschulter Mitarbeiter eine exzellente Qualität sicher.
Die erprobte D+D Verfahrenstechnik bietet dem Hausbesitzer und Bewohner eine komfortable Lösung, da in nur wenigen Tagen Kosten sparend ein oder mehrere Wasserstränge komplett saniert sind, ohne dass die Wände aufgebrochen und umfangreiche und zeitaufwendige Renovierungsmaßnahmen durchgeführt werden mussten.
Das Resultat der D+D Rohrsanierungstechnik ist eine Lösung von Grund auf – Wasserleitungen werden gegen Innenkorrosion geschützt und der Hausbesitzer erhält wieder einwandfreie Trinkwasserqualität wie sie das Wasserwerk liefert.


 

 
 
Sanieren und Sparen
 
Machen dem Hauseigentümer Rost, Druckabfall und Rohrbrüche in seinen Wasserleitungen zu schaffen, so kann er zwischen zwei Sanierungsverfahren wählen: mit der herkömmlichen Methode werden Wände aufgeschlagen, die Wasserleitungen heraus gerissen und komplett neu installiert. Anschließend ist es notwendig, sämtliche Sanierungs- und Schönheitsreparaturen auszuführen. Das kostet viel Zeit, Geld und Vermietern und Mietern einiges an Nerven. Eine andere Möglichkeit sind erprobte Verfahren der Rohrinnensanierung. Hiermit werden defekte Wasserleitungen ohne Aufstemmen der Wände saniert – beispielsweise mit dem speziellen D+D Verfahren in drei Schritten:
Die Wasserleitungen werden mit Warmluft getrocknet. Danach werden die Wasserleitungen mittels industrieller Verfahrenstechnik aus einem Gemisch aus Luft und Granulat schonend gesäubert. Im dritten Schritt werden die metallisch blanken Rohre mit dem speziell entwickelten Beschichtungsmaterial gegen Innenkorrosion ausgekleidet. Das Resultat ist eine Sanierung, die schnell, sauber und im Vergleich mit der herkömmlichen Methode preiswert realisiert wird. Und der Clou dabei ist: seit dem 1. Januar 2009 kann der Hauseigentümer zweimal sparen. Zum einen durch ein kostengünstiges Verfahren und zum anderen durch den Steuerbonus. Denn seit diesem Jahr hat sich der Steuerbonus für Handwerkerleistungen für Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen in privaten Haushalten verdoppelt. Jetzt können private Haushalte 20 Prozent von maximal 6000 Euro, sprich bis zu 1.200 Euro vom Finanzamt erstattet bekommen.